vlahovic juventus pokalsieg
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calcio e caffé II

24 Stunden in Rom für das Coppa Italia Finale 2024.

Einleitung

Mai 2024.

Einen ganzen Monat hatte ich noch Urlaub, bis ich im Juni 2024 meinen neuen Job beginnen sollte. Ich lag zu Hause auf der Couch und überlegte, wie ich diese Zeit sinnvoll nutzen könnte. Dabei kam mir das Coppa Italia Halbfinale meiner Bianconeri gegen Lazio Rom in den Sinn, welches Juve im Gesamtscore von 3-2 für sich entscheiden und somit das Ticket für das Coppa Finale im Stadio Olimpico in Rom lösen konnte. So kam mir der Gedanke, dem Finale spontan beizuwohnen. Mittlerweile war es allerdings schon Anfang Mai und das Finale sollte bereits in weniger als 14 Tagen stattfinden. Der Ticketverkauf hatte bestimmt schon gestartet und war vermutlich längst ausverkauft. Ich war selbst von mir enttäuscht, dass ich dieses Spiel nicht schon früher auf dem Schirm hatte. So ließ ich den Gedanken zunächst weiterziehen, bis ich mich dazu entschied einfach doch einmal online nachzusehen.

Nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass der Verkauf über Vivaticket abgewickelt wurde. Sofort öffnete ich die Website und konnte meinen Augen nicht trauen. So war die „Ticket Availability“ zwar bereits auf „very low“ und mit roter Farbe versehen, ABER es gab noch Tickets für den Juventus Block. Einen Klick weiter bestätigte die Verfügbarkeit von ein paar letzten Tickets, ließ mich aber auch kurz schlucken, als ich den Preis erblickte. 183 € sollte das Ticket kosten. Ein Preis, weit höher als ich jemals für ein Ticket im Retail bezahlt hatte. Nur einmal konnte ein Ticketpreis mithalten, das war 2018 für das Premier League Spiel Liverpool gegen Leicester in der legendären Anfield Road. Damals kostete mich das Ticket 150 €, aber im Re-Sell. Also sogar astronomische Premier League Re-Sell-Preise sollte das Coppa Italia Finalticket nun überbieten. Hinzu kam noch, dass man für den Kauf eines Tickets im Juventus-Sektor auch im Besitz einer Juventus-Card sein musste. Somit kaufte ich mir auch diese, die mit einem Preis von 10 € und einer Gültigkeit von zehn Jahren aber nicht so sehr ins Gewicht fallen sollte. Schließlich benötigt man diese ohnehin, möchte man Juventus mal auswärts begleiten. So konnte ich zwei Jahre später beim Auswärtsspiel in Parma wieder davon Gebrauch machen. Einblicke in diesen Stadionbesuch liefert der entsprechende Matchdaybericht.

Eigentlich war ich nicht bereit eine derartige Summe zu zahlen. Nach kurzer Recherche zu möglichen Flugoptionen, musste ich feststellen, dass es (leider) unwiderstehliche Flüge gab, die mich doch nochmal zum Umdenken bewegen sollten. Der Hinflug am Matchday, dem 15. Mai, gegen 7:00 Uhr von Wien, also perfekt, um vor dem Spiel noch (fast) einen ganzen Tag in Rom zu verbringen. Der Rückflug am Tag darauf zur Mittagszeit. Und das für rund 30 €. Auch die letzte Hürde, eine bezahlbare Unterkunft in Stadionnähe (65€ pro Nacht) zu finden, sollte ich noch gemeistert bekommen, auch wenn Stadionnähe eine Sache der Interpretation ist.

So hatte ich schließlich genügend Argumente gesammelt, um mir den Gesamtpreis der Fixkosten von ca. 280 € schön zu reden und startete mit den Buchungen.

Stadtbericht Rom

Am Flughafen Rom Fiumicino, wenn man so will an der Küste Roms gelegen, angekommen, war man noch rund 45 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt. Bei der Wahl des Transportmittels habe ich vom teureren Leonardo Express zum Roma Termini, also dem Hauptbahnhof, abgesehen und mich stattdessen für den Regionalzug nach Roma Ostiense, einem im Süden Roms gelegenen Bahnhof, entschieden. Hierfür habe ich statt der 14 € für den Leonardo Express nur 8 € bezahlt und somit schon wieder die ersten 6 € meiner bis dahin angefallenen Gesamtausgaben wieder reingeholt. Auch generell kann ich empfehlen, den Regionalzug nach Roma Ostiense zu wählen, da dieser Bahnhof ebenfalls perfekt an das Metrosystem angebunden ist und man seinen Rom-Trip auch von hier aus starten kann. Natürlich nur, sofern die rund 15 Minuten längere Fahrzeit und die etwas dezentralere Lage für einen kein Problem darstellen.

Für mich war Roma Ostiense aufgrund seiner Lage im Süden wiederum der perfekte Ausgangspunkt, um bis zu meiner im Norden gelegenen Unterkunft zu wandern, mich etwas von der Stadt treiben zu lassen und unterwegs alle relevanten historischen sowie kulinarischen Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. So spuckte mir Google Maps eine Route mit einer Gehzeit von 1 Stunde und 45 Minuten aus. Im ersten Moment erschien mir das zwar etwas lang, da ich aber (fast) den gesamten Tag Zeit hatte und entlang dieser Route zahlreiche Sehenswürdigkeiten besuchen konnte, entschied ich mich doch dazu, den längeren Spaziergang anzutreten, anstatt noch mit der Metro weiter ins Zentrum zu fahren. Schließlich lag auch mein erster Stopp, der Circus Maximus, nur etwa 20 Gehminuten entfernt.

Auf dem Weg dorthin stolperte ich direkt über ein kleines, unscheinbares Feinkostgeschäft, wo ich mir mein Frühstück holen und zugleich mein erstes To-do abhaken konnte. Ich wollte meinen bereits zweiten Besuch in Rom unter anderem dazu nutzen, klassische römische Gerichte zu probieren. So nutzte ich die Gelegenheit und kaufte mir ein Sandwich mit Porchetta, einem traditionell römischen Spanferkelbraten in einer fluffigen Focaccia.

Porchetta in Rom.

Dies sollte meine erste Porchetta-Erfahrung sein und leider war sie damals nicht unbedingt mein Fall. Geschmacklich hatte sie mich zwar überzeugt, an vielen Stellen war sie mir aber schlicht zu fettig. Rund zwei Jahre später sollte ich wider Erwarten in Genua meine bislang beste Porchetta auf einem Wochenmarkt probieren. Dieser Besuch war Teil einer fußballmotivierten Reise durch Norditalien, die ich ebenfalls in einem eigenen Beitrag sowie im ersten Teil meiner Serie Calcio e Caffè I festgehalten habe. Auch ein eigener Stadtbericht zu Genua und meinen Erlebnissen in der ligurischen Hafenstadt, sowie ein Matchdaybericht zu meinem Besuch im Luigi Ferraris ist darin enthalten.

Da ich nun bereits das zweite Mal in Rom war und ich bei meinem ersten Besuch ausreichend Gelegenheit hatte, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten intensiv zu besichtigen, reichte es mir diesmal aus, diese lediglich als Anhaltspunkte für meine Route zu nutzen und kurz vorbeizuschauen. Es ging mir vielmehr darum, das Rom zwischen den Sehenswürdigkeiten kennenzulernen und das funktioniert für mich am besten, wenn man sich einfach durch die Stadt treiben lässt.

Am Circus Maximus und Kolosseum vorbei, die bei perfektem Wetter nicht nur wunderschön anzusehen waren, sondern auch tolle Fotomotive abgaben, führte mich mein Weg weiter Richtung Pantheon.

Dort war es Zeit für mich, die typische römische Pizza zu testen. In Rom wird Pizza häufig als Blechpizza verkauft und stückweise in rechteckigen beziehungsweise quadratischen Stücken serviert. Durch reichlich Olivenöl am Boden soll der Teig besonders knusprig werden und sich in Kombination mit dem ansonsten luftigen Teig und den unterschiedlichen Belägen auch von der Textur deutlich von der klassischen neapolitanischen Pizza unterscheiden.

Ich entschied mich für eine der vielen Pizzerien, die eher wie eine Bäckerei aufgebaut sind. In der Vitrine werden einem sämtliche verfügbaren Kreationen direkt präsentiert. Aufgrund der Hitze entschied ich mich für eine eher frische Variante, nämlich für zwei Stücke mit Zucchini, Tomaten und Burrata. Die Pizza wurde, zumindest in diesem Lokal, abgewogen und anhand des Kilopreises berechnet. Knapp über 10 € für zwei Stücke waren mit Sicherheit kein Schnäppchen. Auch geschmacklich war die Pizza durchaus gut, konnte für mich aber nicht mit meinen bisherigen Favoriten mithalten. 1:0 für Napoli.

Auf dem Weg zum Vatikan genehmigte ich mir noch ein Gelato bei der Gelateria del Teatro, einer der bekanntesten Gelaterien der Stadt, sowie einen Espresso in einer Bar nebenan, bevor ich den Tiber überquerte.

Es blieb auch hier nur bei einem kurzen Besuch, bevor es mich über den Mercato Trionfale zu meiner Unterkunft zog. Nachdem ich die gesamte Stadt einmal durchquert hatte, war ich doch besonders froh, dass ich mich in der teils sehr überfüllten Stadt, vor allem in Kombination mit der prallen Sonne, nicht dem klassischen Sightseeing gewidmet hatte.

Unterkunft

Ich hatte mich dieses Mal ausnahmsweise für ein Airbnb (B&B di Chiara) entschieden. Meine Wahl fiel auf ein Privatzimmer mit Gemeinschaftsbad für rund 65 € pro Nacht. In Anbetracht der eher spontanen Buchung und der bereits deutlich angezogenen Preise im restlichen Rom erschien mir das als durchaus fairer Deal.

Die Unterkunft befand sich in einem nördlichen Stadtteil und lag Luftlinie zwar nicht weit vom Stadio Olimpico entfernt. Zwischen Unterkunft und Stadion erhebt sich allerdings der Monte Mario, der sich als deutlich höher herausstellte, als ich erwartet hatte. Dadurch war man gezwungen, den Berg vollständig zu umrunden, wodurch der Fußweg zum Stadion letztlich fast eine Stunde dauerte. Da die Alternative mit dem Bus am Abend ähnlich viel Zeit in Anspruch genommen hätte, entschied ich mich schließlich auch für diese Strecke zu Fuß.

Abgesehen von der nicht ganz optimalen Lage konnte die Unterkunft dennoch überzeugen. Die Gastgeberin war äußerst freundlich und unkompliziert, Zimmer und Badezimmer zwar sehr minimalistisch, dafür aber auch sehr sauber.

Für eine Nacht war die Unterkunft für mich daher absolut ausreichend und ich würde sie, trotz des längeren Fußwegs zum Stadion, wieder buchen.

Das Coppa Italia Finale

Nach einer kurzen Rast im Zimmer startete ich um ca. 18:30 Uhr mein Abendprogramm, wickelte mir meinen Juve-Schal um den Hals und machte mich auf den Weg Richtung Stadion, um ungefähr anderthalb Stunden vor dem Anpfiff um 21:00 Uhr vor Ort zu sein. Auf dem Weg schnappte ich mir an einem Kiosk noch ein blechernes Kaltgetränk und spazierte durch die vermutlich eher wohlhabendere Gegend Roms hinunter, fast bis zum Vatikan, und östlich des Monte Mario wieder hinauf zum Olimpico.

Ungefähr auf der Hälfte des Weges begann man, eine gewisse Anspannung in der Luft zu spüren. Die ersten Tifosi der Turiner, aber auch der Bergamasken, fanden auf der Straße sowie in den zahlreichen Bars und Restaurants entlang des Weges zusammen. Dadurch blieb die Stimmung zwar friedlich, wurde aber zunehmend hitziger. Ein Stück des Weges bestritten beide Fanlager noch gemeinsam, bevor die Polizei die Wege trennte und somit auch mich, gemeinsam mit den weiteren Juventini, Richtung Juventussektor, also zur Curva Sud, geleitete.

Auf dem wunderschönen Vorplatz des Olimpico angekommen, ordnete ich mich in einer riesigen Warteschlange ein. Nach einer doch eher längeren Wartezeit passierte ich schließlich die Ordner, welche zunächst Ticket, Juventus Card und meinen Ausweis (Führerschein) und anschließend auch mich kontrollierten.

Mit Spannung und Vorfreude auf die nächsten Stunden bewunderte ich noch etwas dieses legendäre Stadion von außen, bevor ich mich Richtung Eingang und zu meinem Platz begab. Am Buffet und seiner Speisekarte vorbei erblickte ich den Preis von 1,30 € für einen Espresso. So ein Preis für einen Kaffee im Stadion – und dann sogar bei einem Finalspiel – einfach unglaublich. Nicht nur der Preis, sondern auch der Geschmack hätten klassisch italienischer nicht sein können. Für mich einer der schönsten Teile der italienischen Kultur: Egal wo, man bekommt immer einen preiswerten und leckeren Espresso. In Wien unvorstellbar.

Mit dem Espresso in der Hand fand ich relativ unkompliziert zu meinem Platz, setzte mich und genoss jeden der drei Schlucke aus dem Pappbecher, während ich kurz innehielt.

espresso im stadio olimpico.

Ich beobachtete, wie sich das Stadion weiter und weiter füllte, quatschte etwas mit meinem sizilianischen Sitznachbarn und holte mir ein paar Tipps für meinen Sizilienurlaub in der darauffolgenden Woche. Einen Espresso ließ ich mir noch schmecken, bevor ich den Spielern beim Aufwärmen zusah und das Spiel so langsam begann.

Beide Fanlager überzeugten bereits kurz vor Spielbeginn mit lautstarker Unterstützung und jeweils einer schönen Choreografie.

Jene der Atalanta-Tifosi verstummte allerdings relativ schnell, als Dušan Vlahović bereits in der 4. Minute zum 1:0 traf. Der perfekte Start, auch für meine Stimmung und die meiner Sitznachbarn. Nach und nach pendelte sich das Kräfteverhältnis auf den Rängen wieder ein, jedoch weiterhin mit leichtem Vorteil für die Bianconeri. Diese waren wohl auch zahlenmäßig überlegen, obwohl das Stadion nahezu exakt in eine schwarz-weiße und eine blau-schwarze Hälfte geteilt war. Das Spiel plätscherte mit einigen wenigen Highlights dahin. Die Atmosphäre und die Stimmung, vor allem die verbalen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern, ließen allerdings keine Langeweile aufkommen. Auch die Sicht aus dem zweiten Rang auf das Spielfeld war durchaus ansprechend. Aufgrund der Laufbahn im Olimpico hatte ich Schlimmeres erwartet.

Letztlich brachte Juventus das 1:0 über die Zeit, triumphierte über Atalanta Bergamo und konnte den Pokal in die Höhe stemmen. Ein perfekter Abschluss für einen schönen Fußballabend aus Sicht eines Juventino.

Besonders mir tat dieser Sieg gut, musste ich doch zwei Wochen zuvor die Cupfinal-Niederlage meiner zweiten großen Liebe, dem SK Rapid, in Klagenfurt gegen den SK Sturm miterleben. Zumindest konnte ich nun, 14 Tage später, ebenfalls einen Pokalsieg bejubeln.

So beobachtete ich noch die Siegerehrung, wartete, bis die Spieler samt Pokal zur Curva Sud kamen, und feierte gemeinsam mit ihnen den Sieg. Ein einzigartiges Erlebnis!

Nachdem ich noch einige Minuten sitzen geblieben war, obwohl die Mannschaft bereits in den Katakomben verschwunden war, war es auch für mich Zeit aufzubrechen. Schließlich wartete noch ein rund 50-minütiger Marsch zurück zu meiner Unterkunft auf mich. Mein Weg führte mich an feiernden Juventini und erneut am Monte Mario vorbei und bedeutete somit das Ende eines wunderschönen und ereignisreichen Tages.

Fazit

Rom ist für mich eine jener Städte, die man problemlos mehrmals besuchen kann, ohne dass sie ihren Reiz verliert. Da ich bei meinem ersten Besuch bereits die meisten Sehenswürdigkeiten ausführlich besichtigt hatte, war ich diesmal froh, die Stadt einfach auf mich wirken lassen zu können. So hatte ich die Möglichkeit, die Stadt auch zwischen den Wahrzeichen kennenzulernen. Für mich meist ohnehin viel spannender als überlaufene Touristengegenden. Auch in Rom sollte es so sein!

Kulinarisch blieb Rom ebenfalls in guter Erinnerung. Auch wenn mich weder die typisch römische Pizza noch die Porchetta vollständig überzeugen konnten und ich weiterhin die neapolitanische Pizza bevorzuge, gab es dennoch keinen Grund zur Enttäuschung. Vor allem mein Lieblingsgericht aus meinem ersten Rom-Besuch, die klassische Cacio e Pepe Pasta, konnte auch auf diesem Trip nicht von der Spitze meines persönlichen römischen Kulinarikrankings verdrängt werden. Gemeinsam mit Gelato und den unzähligen Espressi war aber auch dieser Tag kulinarisch ein Erfolg.

Das eigentliche Highlight war allerdings natürlich das Coppa Italia Finale. Ein Finalspiel erlebt man schließlich nicht alle Tage. Auch wenn mich der Ticketpreis zunächst ordentlich schlucken ließ, bereue ich die spontane Buchung bis heute keine Sekunde. Im Gegenteil – genau solche Reisen entstehen oftmals völlig ungeplant und bleiben einem deshalb umso länger in Erinnerung.

Mit einem Pokalsieg meiner Bianconeri, vielen zurückgelegten Kilometern zu Fuß und vermutlich dem einen oder anderen Espresso zu viel ging es für mich am nächsten Tag wieder zurück nach Wien.

Auch wenn ich Rom dieses Mal nur für 24 Stunden erleben durfte, hat sich diese spontane und kurze Reise mehr als gelohnt. Gutes Essen und ein Tag, an dem man sich einfach durch eine italienische Stadt treiben lässt, sind alleine schon Grund genug immer wieder nach Italien zurückzukommen. Abgerundet durch einen Besuch im altehrwürdigen Stadio Olimpico in Rom, in welchem ich den Pokalsieg meiner Bianconeri miterleben durfte, macht diese Reise für mich unvergesslich.

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